Saison 2010/2011

 

TSV Trieb - FSV Ellefeld  3:0 (1:0)                        (Pokalspiel 1. Runde)

80 Zuschauer sahen bei herrlichen Fussballwetter ein äußerst kurioses Pokalspiel. Ellefeld rennt 90  Minuten auf ein Tor und trifft nicht und der TSV kontert und macht drei Buden. Der ersatzgeschwächte Gastgeber ging durch eine schöne Einzelleistung in der 10. Minute durch R. Seifert in Führung. Anschließend drückte der FSV erheblich, fand aber immer wieder am starken Trieber Schlussmann seinen Meister(11., 19., 22., 29., 35.), wobei St. Ernst im Trieber Gehäuse sich zum besten Trieber Spieler avancierte. Die Harzbergelf wurde lediglich noch in der 41. Minute wiederholt durch den bärenstarken Seifert gefährlich, wobei der Ellefelder Schlussmann sich ebenfalls durch gute Reflexe auszeichnen konnte. Bis zur 63. Minute verflachte das ereignisreiche Spiel, bevor wiederum Seifert einen gefährlichen Konter setzte und wie beim ersten Tor von der Mittellinie aus sein Solo zum 2:0 abschloss. Die Antwort kam prompt mit einem Lattenschuss, aber irgendwie wollte an diesem Tag kein Ellefelder Tor gelingen-Chancen waren aber im Dutzend vorhanden. In der 80. Minute stand plötzlich der wiedergenesene, zuvor eingewechselte A. Creutziger allein vorm Tor, aber versemmelte die gute Chance zur Entscheidung kläglich. Erst in der 83. Minute mit seinem dritten Streich konnte Seifert den Sack endlich zuschnüren und die Fans kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ein schlussendlich verdienter Erfolg, welcher durch Trieber Kampfstärke und diszipliniertes, taktisches Verhalten eingefahren wurde. (DaEr)

Tore: 1:0, 2:0, 3:0  R. Seifert (10./63./83.)      

Zuschauer: 80             SR: Franda (Treuen)       Gelb: 3/1

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Paulus, Böhm, Grahmann, Paul (Hegel, 46.), Koether, Linse, Kunze (Kühlewein, 55.), Seifert, Liesche, M. (Creutziger, A., 78.)

 

FC Werda II - TSV Trieb I  3:2 (2:0)                        (Punktspielstart)

Ein mittelmäßiges 2. KK - Spiel wurde durch bessere Chancenverwertung und mehr Cleverness der Werdaer entschieden. Die Heimelf agierte zu Beginn frischer und wacher und erspielte sich gute Möglichkeiten. Folgerichtig gelang dem Hausherr in der 26. Minute das 1:0. Werda setzte weiter nach und erzielte kurze Zeit später das bis dahin verdiente 2:0. Trieb fand nicht statt. Zur Halbzeit kamen D. Köther und D. Kühlewein für die Abwehrleute M. Böhm und dem wiedergenesenen K. Birner. Durch die Umstellungen konnte jetzt mehr Druck nach vorn entwickelt werden und siehe da, der TSV hielt auf einmal dagegen und es gelang durch einen Abstauber der Anschlusstreffer vom agilen Kühlewein (49.). Danach war das Spiel ausgeglichen und erst Seifert, der am Keeper Neumann scheiterte und wenig später M. Ernst, der nach Ecke von A. Kunze über das leere Tor köpfte, vergaben ihre Chancen. Genauso in der 62. Minute, als der Werdaer Schlussmann einen Ernst - Kopfball noch an die Latte lenkte. Dann der Schock, mitten in der Trieber Drangphase gelang Werda mit einer Bogenlampe aus 30 m das 3:1.  Unser Torwart J. Weber schien sichtlich überrascht und frustriert - passiert auch in der Bundesliga, also Jens, Kopf hoch !! Wer jetzt dachte, Trieb ist erledigt, sah sich getäuscht. Nun folgte Angriff auf Angriff auf das Werdaer Tor, doch Chancen von D. Köther (aus Nahdistanz) und A. Linse (Direktabnahme aus 25 m) machte der Werdaer Keeper mit Klasse-Reflexen zu nichte. Dann ein schön vorgetragener Konter, den R. Seifert endlich versenkte und zum 2:3 verkürzte (70.). Weiter ging`s Richtung Gastgeber - Tor, dieser konnte nur noch einzelne Konter entgegensetzen, die aber oft für Gefahr im Trieber Strafraum sorgten. Die Zeit lief den Triebern davon, der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Als in der Nachspielzeit der Kopfball von  A. Linse, nach Ecke von R. Paulus, knapp am Dreiangel vorbei flog, war der Fehlstart in die neue Saison besiegelt. Nun heißt es wieder mal "Mund abwischen" und sich nächste Woche ordentlich gegen Treuen II im Pokalspiel verkaufen. (DaEr)

Tore: 1:0 Krauße (26.), 2:0 Weißbach (35.), 2:1 D. Kühlewein (49.), 3:1 Weißbach (67.), 3:2 R. Seifert (74.)

Zuschauer: 40             SR: Dietrich, Heinz       Gelb: 0/0

Aufstellung: Weber, Müller, Birner (Köther, 46.), Böhm (Kühlewein, 46.), Grahmann, Ernst, M., Linse, Seifert, Paulus, Liesche, M. (Hase, 77.), Kunze

 

TSV Trieb - FSV Treuen II  1:0 (0:0)                        (Pokalspiel 2. Runde)

Pokalsensation-Teil 2. Gegen den höherklassigen Verein und letztjährigen Pokalfinalist aus Treuen boten die Trieber wieder eine bravouröse Leistung. Taktisch gut eingestellt und  die kämperische Stärke aller Mannschaftsteile waren die Grundvorrausetzungen für diese erneute Überraschung. Die Gäste bestimmten das Spiel und machten von Beginn an Druck auf das Tor der Trieber. In der 8. Minute mußte A. Grahmann für den bereits geschlagenen Torhüter S. Ernst auf der Linie retten. Das hätte bereits die Führung für Treuen sein können, welche auch die Überlegenheit der Gäste in der 1. Halbzeit zum Ausdruck gebracht hätte. Technisch stark, mit guten Kombinationen, versuchten sie, das Trieber Abwehrbollwerk zu überwinden. Trieb lauerte auf Konter. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. In der 47. Minute stand  M. Liesche goldrichtig und vollendete in Abstaubermanier zum 1:0 für die tapferen Trieber. Vorrausgegangen war ein schöner Spielzug über A. Kunze, der R. Seifert bediente, welcher aber am Treuener Torhüter scheiterte, den Rest besorgte unter Bedrängnis  unser Mario L. Nun waren die Treuener gefragt und berannten wütend das Trieber Tor. In der 55. Minute goßes Glück, als ein Ball an die Latte des Heim-Tores klatschte. Weitere Möglichkeiten der Gäste wurden eine sichere Beute des an diesem Tag wieder starken S. Ernst im Trieber Kasten oder von der Hintermannschaft abgewehrt. Kurz vor Ultimo hätte der eingewechselte A. Creutziger alles klar machen können, doch ging sein Schuss knapp am Ziel vorbei. Dann war Schluss und der TSV steht nicht einmal unverdient in der 3. Runde des Vogtland-Pokal`s. Nun freuen sich alle auf das Achtelfinale am 9. Oktober... (MMAG)

Tor: 1:0 M. Liesche (47.)

Zuschauer: 35             SR: Gutjahr, R. (L`feld)       Gelb: 1/0

Aufstellung:  Ernst, S., Müller, Wehrmann, Paulus (Kühlewein, 31.), Grahmann, Böhm (Birner, 46.), Ernst, M., Linse, Seifert, Kunze, Liesche, M. (Creutziger, A., 75.)

 

TSV Trieb I - SG Pfaffengrün I  2:1 (1:0)

Ein Duell auf Augenhöhe wurde durch den Mann des Tages M. Ernst zugunsten des TSV entschieden. Der Gast fand besser ins Spiel und hatte in der 14. Minute durch einen Konter eine Großchance, die aber S. Ernst stark entschärfte. Auf der Gegenseite hatte der laufstarke M. Ernst in der 30. ebenfalls eine Riesenchance, blieb aber am Keeper hängen. Nach einem Traumpass von D. Köther aus der eigenen Hälfte, war M. Ernst frei vorm Tor, umkurvte den Torwart und schob zum 1:0 in der 42. Minute ein. Nach dem Pausentee drückte der Gast auf den Ausgleich, blieb aber immer wieder am überragenden S. Ernst im Trieber Tor hängen. Zudem kam immer mehr Härte ins Spiel, welche der unauffällige Schiedsrichter K. Setzer aber im Keim ersticken ließ. In der Drangphase der Pfaffengrüner konnte wiederum M. Ernst durch einen wunderschönen Lupfer, nach Zuckerpass Teil 2 - diesmal von A. Grahmann aus der eigenen Hälfte gespielt - die Führung ausbauen(68.). Nur drei Minuten später konnte der Gast durch einen "Flachschuss" ins Eck  den Anschluss wieder herstellen. Trieb ist in Trance und hat Glück, dass Pfaffengrün nur den Pfosten trifft. Danach haben beide Teams noch gute Möglichkeiten, aber Trieb kann den Heimsieg letztendlich perfekt machen. (DaEr)

Tore: 1:0, 2:0 M. Ernst (42./68.), 2:1 Flach (71.)

Zuschauer: 60             SR: Setzer (Werda)       Gelb: 3/2          Res.: 2:3 (Creutziger, A., Hager)

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Wehrmann, Paulus, Grahmann, Linse, Köther, Kunze, Ernst, M., Seifert, Kühlewein (Creutziger, A., 85.)

 

SG Limbach I - TSV Trieb I  3:3 (2:1)

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Limbach begann offensiv und versuchte, sofort Druck auf die Trieber Abwehrreihe auszuüben. Die Trieber ihrerseits wollten mit schnellen Kontern zum Erfolg kommen. So begann ein flottes Spiel und schon in der 9. Minute war es soweit. Nach schnellem Spielzug aus dem Mittelfeld heraus, kam R. Seifert an den Ball und zog kurz und entschlossen aus 18 m ab und das 1:0 für Trieb war perfekt. Nun wurde mit offenem Visier auf beiden Seiten gekämpft und so gab es Chancen im Minutentakt. Eine davon köpfte Limbach nach einem Freistoss zum Ausgleich in die Maschen. Der heute im Trieber Sturm aufgebotene C. Hase hätte seine Farben postwendend wieder in Führung bringen können, scheiterte leider knapp. Dann kam die 38. Minute, Getümmel im Strafraum der Gäste und irgendwie lag die Kugel dann im Netz. Nach der Pause mußte Trieb kommen und mehr für die Offensive tun. Nun wurde mehr Druck aufgebaut und versucht, das Mittelfeld zu beherrschen, was aber nur phasenweise gelang. Trieb setzte jetzt mehr nach und zwang die Heimelf zu Fehlern. Unter Bedrängnis erzielte der Limbacher Günsch mit plazierten Schuss den Ausgleich für Trieb (57.). Erneut gab es Möglichkeiten für beide Teams um in Führung zu gehen. Doch K. Wehrmann im Trieber Kasten konnte sich mehrmals mit Glanzparaden auszeichnen, war aber beim Gegentreffer in der 70. Minute machtlos. Dieses Spiel wollte der TSV auf keinen Fall verlieren und drückte nun den Gastgeber in seine Hälfte hinein. Die Minuten vergingen, Angriff auf Angriff rollte auf das Limbacher Tor, jeden Trieber Spieler war der unbändige Wille anzumerken, hier noch was zu reißen und wenigstens einen Punkt zu holen. Dann die Nachspielzeit, das Spiel wurde härter, letzte Aktion: A. Creutziger bringt den Ball nach innen, dieser wird abgefälscht und kommt irgendwie vor die Füße von R. Seifert, der routiniert den Ball aus Nahdistanz zum vielumjubelten und verdienten Ausgleich versenkte. Für Trieb war dieser Punktgewinn wie ein Sieg, für Limbach eher eine Niederlage - So ist Fussball - wunderschön, wenn man Trieber ist. (AnLi)

Tore: 0:1 R. Seifert (9.), 1:1/2:1 Günsch (27./38.), 2:2 Günsch (57./ET), 3:2 Heilmann (70.), 3:3 R. Seifert (90.)

Zuschauer: 40             SR: Gehring (Rempes.)       Gelb: 0/0        Res.: 5:0

Aufstellung: Wehrmann, Müller, Grahmann, Paulus, Ernst, M., Paul, Linse, Köther, Kunze, Seifert, Hase (Creutziger, A., 72.)

 

TSV Trieb I - Heinsdorf II  8:3 (2:1)

Fussball als Nebensache! Und Trieb schießt sich die Seele frei...

Das zweite Heimspiel begann für die Harzberg - Kicker mit einer kalten Dusche, als Baumann in der 8. Minute die halbe Trieber Abwehr umkurvte und aus 14 m das 0:1 markierte. Trieb kurzzeitig geschockt - reagiert mit einem Seifert - Kopfball nach einem Freistoss aus dem Halbfeld, der aber knapp übers Tor fliegt. Die gleiche Situation auf der anderen Seite für den stark beginnenden Gast. Dann der Ausgleich  in der 21. Minute durch D. Köther, der aus dem Getümmel einfach abzieht und trifft. In der Folge entwickelt sich ein von beiden Seiten äußerst hart geführtes Spiel, wobei der "Mann in Schwarz" nicht immer eine gute Figur macht. In der 41. Minute dann die etwas überraschende Führung durch M. Paul, der die Hintermannschaft der Gäste zum Narren hält und trifft. Der Pausentee jagte den Triebern frischen Mut ein und sie zeigten eine furiose 2. HZ, wie man sie noch nie erlebt hatte. Erst bleibt R. Seifert am Heinsdorfer Torwart hängen und auf der anderen Seite verzieht ein Gästespieler nur knapp. Es folgen Treffer von D. Kühlewein und R. Seifert, die das Spiel somit entschieden. Danach ein wunderschöner Spielzug über A. Linse, der den mitgelaufenen M. Ernst bediente, welcher dann keine Mühe hatte, zu vollenden. Doch gleich im Gegenzug wieder Tor für Heinsdorf. In der 74. wird M. Ernst im Strafraum niedergerissen und L. Müller versenkt den fälligen Elfer. Nur eine Minute später gelingt dem Gast, ebenfalls durch einen Elfmeter, das 6:3. Und jetzt das Kuriose - ab der 75. Minute verlässt der gelangweilte Heinsdorfer Bär das Spielfeld, um sich unsportlich der Blamage zu entziehen, dann verlässt der im Stich gelassene Heinsdorfer Keeper bei einem Seifert - Konter das Tor und Seifert schiebt erstaunt ins leere Tor ein und schließlich halten vereinzelte Heinsdorfer es nicht mehr für nötig, sich am Spiel noch zu beteiligen. Und so begann ein lustiges "Scheiben-schießen" wie auf dem Rummel, zum Glück für die Gäste konnte sich ihr Torwart doch wieder motivieren und vereidelte noch mehrere Chancen der Trieber (Wehrmann/Ernst/Böhm/Seifert/Linse) und konnte somit eine zweistellige Niederlage verhindern. Für die Fans ein durchaus erlebnisreiches Spiel, was man sicher noch lange in Erinnerung behalten wird. (DaEr)

Tore: 0:1, 5:2 Baumann (8./72.), 1:1 D. Köther (21.), 2:1 M. Paul (41.), 3:1 D. Kühlewein (60.), 4:1, 7:3, 8:3 R. Seifert (62./73./85.), 5:1 M. Ernst (71.), 6:2 L. Müller (74./FE), 6:3 Alde (75./FE)

Zuschauer: 40             SR: Mischke (RC)       Gelb: 0/0

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Wehrmann, Paulus, Grahmann, Paul, Köther (Birner, 79.), Ernst, M., Seifert, Linse, Kühlewein (Böhm, 71.)

 

TSV Trieb I - Bergen II  2:2 (1:1)

Ein Derby, was erst in der letzten Viertelstunde zu "diesem" avancierte!

Zwei gut besetzte Teams, welche sich über weite Strecken des Spieles im Mittelfeld neutralisierten, boten ihren gemischten Fanlagern ein unterhaltsames Spiel bei bestem Fussballwetter. Die Gäste begannen das Spiel druckvoll, ließen den Ball klasse in ihren Reihen laufen und versuchten sofort, zum Torerfolg zu kommen. Nachdem S. Ernst leicht desorientiert seinen Kasten verließ, konnte der Trieber Vorstopper K. Wehrmann die Situation schlussendlich bereinigen. Dann das überraschende 1:0 für die Hausherren in der 22. Minute durch den schussgewaltigen R. Seifert, der aus 7m - aus spitzem Winkel, nach schnell und lang ausgeführten Freistoss von A. Kunze, den Ball in die Maschen drosch. Ansonsten wurde der Torschütze fast das gesamte Spiel vom starken Bergener Gegenspieler abgemeldet. Die Antwort der Gäste folgte prompt durch den beweglichen Höfer, der in der 29. Minute aus 14m durch einen noch unhaltbar abgefälschten Ball den Vorsprung der "Harzberger" egalisierte. Nach der Pause folgte ein Wehrmann-Freistoss, den der Bergener Keeper nur abklatschen ließ, aber danach von der Hintermannschaft der Gäste geklärt werden konnte. Auf der anderen Seite ebenfalls eine gute Chance, doch der Stürmer ballerte aus spitzem Winkel am leeren Trieber Kasten vorbei. Als sich dann die meisten Schaulustigen auf ein Remis einstellten, gelang Bergen mit einem wunderschönen Freistoss aus 22m ins Dreiangel, die aufgrund höherer Spielanteile nicht unverdiente Gästeführung. Jetzt mußte Trieb alles nach vorn werfen, löste die Libero - Position auf und spielte offensiver. Doch die Angriffe wurden meist zu ungenau vorgetragen und Bergen hatte wenig Mühe, diese zu unterbinden. Dann wieder einmal die ominöse letzte Spielminute. Der Trieber Torwart S. Ernst brachte einen Freistoss auf`s Tor, welcher von der Abwehr aus der Gefahrenzone geköpft wurde und erneut bei ihm landete. Dieser wollte den Ball nur im Spiel halten und brachte den Ball weit Richtung Gästetor. Der Bergener Schlussmann verkannte die Situation und rechnete mit einem Abseitspfiff, ging nur halbherzig zum Ball und trug somit entscheidend zum kuriosen Ausgleichstreffer bei. Danach Jubel ohne Grenzen im Trieber Block. Fazit: Wieder hat sich gezeigt, dass sich das Kämpfen bis zur letzten Minute lohnt und Glück dann auch der Tüchtige hat - Für Bergen war heut deutlich mehr drin, weil sie über weite Strecken das Spiel bestimmten, jedoch zu wenig aus ihrer spielerischen Überlegenheit gemacht haben. (DaEr)

Tore: 1:0 R. Seifert (22.), 1:1 Höfer (29.), 1:2 Kropf (77.), 2:2 S. Ernst (90.)

Zuschauer: 100             SR: Böhm (Schneidenbach)       Gelb: 3/1

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Wehrmann, Paulus, Grahmann, Paul (Kühlewein, 55.), Kunze (Hegel, 89.), Ernst, M., Linse, Seifert, Creutziger (Hase, 46.)

 

Irfersgrün II - TSV Trieb I  3:2 (0:1)

Ein Sonntagsspiel bei fast irregulären Bedingungen mit glücklosem Ausgang.

Der Gastgeber verstand es besser, auf äußerst seichtem Untergrund die Zügel in die Hand zu nehmen und sich gute Möglichkeiten zu erspielen. Auf der Gegenseite ließ D. Kühlewein die treue Anhängerschar aufhorchen, als er vom Irfersgrüner Torwartfehler profitierte, aber den Ball nicht richtig traf und folgerichtig verzog. Glück für Trieb, dass der Schiedsrichter ein Handspiel im eigenen Strafraum übersah - das hätte ein Elfmeter für die Heimmannschaft sein müssen - stattdessen gab es zur Verwunderung aller einen Freistoss für Trieb. Dann die überraschende Führung in der 26. Minute, als ein Irfersgrüner den Ball in den eigenen 16er spielte, D. Kühlewein stand dort goldrichtig, bediente den freien R. Seifert und dieser schob souverän zum 1:0 für die Gäste ein. Es folgte viel "nasser" Regen, nur mit Fernschüssen konnte der Gastgeber das Spiel beleben, wobei S. Ernst im Tor mit dem rutschigen Spielobjekt alle "Hände voll zu tun" hatte. Nach der Pause der verdiente Ausgleich für Irfersgrün duch einen berechtigten Foulelfmeter in der 54. Minute. Kurz davor wurde dieser durch einen Lattenkracher angekündigt. Die auf dem schwierigen Geläuf besser zu recht kommenden Randvogtländer nutzten die Gunst der Stunde und erhöhten in der 73. Minute auf 2:1. Jetzt zeigte sich wieder der bis zum Ende unbändige Kampfgeist unserer Mannen und somit gelang erneut in der Nachspielzeit der Ausgleich. Der wunderschön freigespielte M. Ernst setzte sich auf der Außenbahn durch, flankte klasse auf den einlaufenden R. Seifert und dieser köpfte in gewohnt sicherer Manier zum 2:2 ein. Nun waren alle mit dem einen entführten Zähler zufrieden, aber der Fussballgott wollte unsere Leidenschaft an diesem Tag nicht belohnen, stattdessen gelang den Hausherren mit ihrer allerletzten Aktion mittels "Sonntagsschuss" unter die Latte nach kurz ausgeführter Ecke das Siegtor. Somit riss die kleine Serie der Trieber und findet sich mit 8 Punkten aus 6 Spielen vorerst im Mittelfeld der Tabelle wieder. (DaEr)

Tore: 0:1 R. Seifert (26.), 1:1 Jugel (54./FE), 2:1 Kämpfer (73.), 2:2 R. Seifert (90.), 3:2 Junghänel (90.)

Zuschauer: 40             SR: Heckel (Werda)       Gelb: 1/1

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Wehrmann, Paulus, Creutziger, Hase (Hegel, 60.), Ernst, M., Seifert, Linse, Kunze, Kühlewein (Birner, 71.)

 

Brunn II - TSV Trieb I  3:1 (0:0)

Mehr war heute nicht drin...

Der Gastgeber verstand es besser auf nassem Geläuf, die Zügel in die Hand zu nehmen, trotzdem verpufften die meiten Angriffe am Strafraum, nur ein Weitschuss wurde für die Trieber gefährlich, als die rutschige Kugel aus den Torwarthänden knapp über die Querlatte zischte. Die defensive Trieber Mannschaft stand hinten recht solide, dafür konnte lediglich ein Eckball - der nichts nennenswertes einbrachte und ein 45 m - Freistoss von K. Wehrmann, den der stark unterkühlte Brunner Torwart problemlos hielt, etwas für Entlastung der eigenen Abwehrreihe sorgen. Dann doch noch einmal Gefahr im Trieber 16er, als ein Stürmer seinen Gegenspieler ausnimmt und aufs kurze Eck schlenzt, aber der Ball elegant von S. Ernst aus dem Eck gekratzt wird. Nach der Pause der Schock für die mitgereisten Fans, als nach einer Ecke die Situation im Trieber Strafraum nicht entschärft werden kann und ein Brunner die Pille zur Führung "eingrätscht" (53.). Darauf die Trieber geschockt, das Vorhaben, lang die "0" zu halten, war dahin. Und nur wenig später gar das 2:0 durch berechtigten Strafstoss, wobei der Trieber Keeper noch mit den Fingerspitzen dran war. Vorangegangen war ein mangelndes Abwehrverhalten, was der Brunner Spieler nutzte und im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte (57.). Nun mußte Trieb kommen, aber die vereinzelten Schussversuche von A. Linse und R. Paulus stellten den Brunner Torwart vor wenig Probleme. Neuer Schwung kam dann mit dem eingewechselten K. Birner und einer Systemumstellung, die den nötigen Druck erzeugte und folgerichtig den Anschlusstreffer in der 77. Minute durch D. Hegel brachte, der nach einem Ernst, M. - Schuss nur noch abstauben mußte. Als dann der TSV in den letzten Minuten alles nach vorn warf - natürlich auch der Keeper - konnte die an diesem Tag spielerisch bessere Brunner Mannschaft in der Nachspielzeit durch einen Konter mittels Weitschuss aufs verwaiste Tor die Entscheidung erzielen. Die zweite Auswärtsniederlage in Folge war besiegelt. Spätestens jetzt muß allen klar geworden sein, dass nach den letzten "aufstrebenden" Jahren des TSV Trieb erstmal wieder kleinere Brötchen gebacken werden müssen und eben auch ein Mittelfeldplatz ein toller Erfolg für einen Kleinstverein ist. Genau dafür gilt es, trotz aller Spielerabgänge und - verletzungen, die Kräfte zu bündeln, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. (DaEr) 

Tore: 1:0 (53.), 2:0 (57.), 2:1 D. Hegel (77.), 3:1 (90.)

Zuschauer: 30             SR: Mischke (RC)       Gelb: 0/1       Res.: 5:1 (Tor: Hager)

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Wehrmann, Grahmann, Creutziger, Hegel, Ernst, M., Burisch (Birner, 61.), Linse, Paulus, Laudel

 

TSV Trieb I - Schreiersgrün II  2:1 (0:0)

Mit Rumpfelf den Spitzenreiter bezwungen...

Unglaublich. Vor dem Spiel sah es düster für den TSV aus, gerade 11 Spieler standen Trainer Laudel zur Verfügung - praktisch ohne Wechselspieler (Ausnahme Ersatz-Keeper J. Weber) kam gerade jetzt der bis dato ungeschlagene Spitzenreiter nach Trieb. Nur über die Höhe des Gästesieges wurde spekuliert, doch so ist Fussball - am Ende kam alles ganz anders. Sofort nach dem Anpfiff begann der Gast stürmisch wie der Wind, der heute kräftig über den Harzberg blies. Doch größere Chancen konnte sich Schreiersgrün gegen die tiefststehende Trieber Abwehr nicht erarbeiten und bei Schüssen aus der 2. Reihe war Torwart S. Ernst im Kasten auf dem Posten und konnte diese mit super Reflexen abwehren. Der Gast bestimmte klar das Geschehen, agierte aber im Angriff oft zu ungenau. Die TSV - Abwehr hatte Schwerstarbeit zu verrichten, nach vorn ging wenig und somit gab es kaum Entlastung. Doch mit Kampfgeist wurde das 0:0 in die Pause gerettet. Nach Wiederanpfiff drückte der Gast weiter auf`s Tempo, der TSV, nun mit Rückenwind, versuchte, die aufgerückte Gäste - Abwehr mit langen Bällen zu überwinden und setzte vermehrt auf überfallartige Konter. Einer davon hätte fast die Führung durch R. Seifert gebracht, doch dieser verzog aus aussichtsreicher Position. Doch wenig später machte er es besser und erzielte aus Nahdistanz, nach Zuspiel von A. Kunze, die umjubelte Führung (60.). Der Spitzenreiter nun leicht geschockt, kannte man doch das Gefühl des Rückstandes in dieser Saison noch nicht. Jetzt wurde noch mehr auf`s Trieber Tor gedrückt, was die Räume für weitere Konter der Heimelf öffnete. Doch Schüsse von M. Böhm und R. Seifert wurden vom Gäste - Keeper vereitelt. Als dann ein Schuss aus 25 m im Trieber Dreiangel unhaltbar einschlug, drohte das Spiel zu kippen (72.). Wäre es wahrscheinlich auch, hätte der Spitzenreiter seinen Elfer verwandelt, doch Keeper Ernst blieb Sieger und avancierte wenig später zum "Held des Tages". Als mitten in der Schreiersgrüner Drangphase ein weiter hoher Abschlag von ihm über das gesamte Spielfeld flog und dieser an Freund und Feind vorbei rauschte, der Ball zwischen den Abwehrspielern der Gäste einmal aufsprang und dann am verdutzten Torwart zum 2:1 Siegtreffer im Tor landete, war die Überraschung auf kuriose Art und Weise perfekt (82.). Der Abpfiff ging in der hektischen Schlussphase im grenzenlosen Jubel unter. Wer hätte das gedacht? Eine starke Leistung der gesamten Mannschaft - besonders die von M. Ernst, der den Torschützenkönig der 2. KKL (R. Handschug) abmeldete und diesem 90 Minuten keinen Stich ließ. Jeder kämpfte für jeden, es wurde sich gegenseitig motiviert und Fehler verziehn. So macht Fussball Spaß und wenn mit Glück und Geschick auch noch das Ergebnis paßt, hat jeder ein paar schöne Stunden seiner Freizeit mit diesem schönen Hobby verbracht.  UND GENAU DARUM GEHT`S...(AnLi)

Tore: 1:0 R. Seifert (60.), 1:1 (72.), 2:1 S. Ernst (82.)

Zuschauer: 30             SR: Bienert (VFC RC)       Gelb: 2/1

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Wehrmann, Grahmann, Paulus, Paul, Ernst, M., Böhm, Kunze, Seifert, Birner (Laudel, 75.)

 

FSV Mylau - TSV Trieb I  0:1 (0:0)

...und noch ne Überraschung gegen einen Aufstiegsanwärter...

Das Spiel begann für Trieb gewohnt schlecht. Gerade mal 10 Mann standen zum Anpfiff auf dem Platz und mußte gut 25 Minuten in Unterzahl spielen. Erst dann konnte A. Creutziger (er kam von einem Lehrgang angebraust) die nummerische Ausgeglichenheit auf dem Platz herstellen. Auf holprigen Untergrund leisteten sich beide Mannschaften mehrere Querschläger und ließen somit einen geordneten Spielaufbau nur selten zu. Mylau versuchte als Heimteam natürlich, das Spiel an sich zu reißen, was aber nur phasenweise gelang und häufig an der vielbeinigen Trieber Abwehr hängen blieb. Auch nach der Pause das gleiche Bild, Chancen waren auf beiden Seiten rar, Stockfehler bestimmten das Szenario, das Spiel lebte vom Kampf. Das Remis wurde bis in die Schlussphase gehalten, für den Gast wäre das schon ein toller Erfolg gewesen, für Mylau eigentlich zu wenig und dann kam die 90. Minute und jeder Trieber Anhänger weiß, dass da der Unterhaltungswert oft nochmal ansteigt. So auch heute. Ein harmloser Freistoss von halbrechts kam in den Mylauer Strafraum auf`s kurze Eck und der Libero der Gastgeber tat Trieb den Gefallen und köpfte diesen mustergültig zum Siegtreffer ins eigene Tor. Die Freude im Gästeblock kannte keine Grenzen. Wieder einmal wurde eine kämperische starke Leistung, wenn auch glücklich, mit einem Sieg belohnt. Doch bei aller Freude darüber sollte hinterfragt werden, warum  - bei eigentlich zwei im Spielbetrieb befindlichen Trieber Team`s -  man wiederholt chronisch unterbesetzt vor dem Anpfiff  der 1. Mannschaft dasteht?! (AnLi)

Tor: 0:1 Lange (90./ET)

Zuschauer: 60             SR: Meier (Rodewisch)       Gelb: 1/0

Aufstellung: Ernst, S., Müller, Grahmann, Creutziger, Paulus, Paul, Linse, Hase, Ernst, M., Seifert, Birner (Laudel, 46.)

 

TSV Trieb I - SG Reuth I  1:3 (1:0)

Erste Heimniederlage der Saison...

Gegen den Absteiger aus der 1. KKL hatten sich die Trieber viel vorgenommen, die Ergebnisse der letzten Wochen stimmten zuversichtlich, doch jedes Spiel beginnt von vorn und so war es natürlich  auch heute. Schnell wurde klar, dass Reuth die heftige Heimklatsche vom letzten Spieltag vergessen machen wollte. Mit schnellen Bällen in die Spitze versuchten sie, zum Torerfolg zu kommen, doch die Schüsse verfehlten ihr Ziel oder waren eine sichere Beute des Trieber Keepers. Doch schon bei seinen ersten Aktionen merkte man, dass seine Verletzung aus dem Mylau - Spiel schwerer wog, als bisher angenommen. Doch unser Steffen biss auf die Zähne und gab wie immer alles, solang es ging...Trieb agierte mit langen Bällen aus der Abwehr und einer dieser Pässe kam zu M. Ernst, der mustergültig auf R. Seifert auflegte und dieser knallte seinen 11. !! Punktspieltreffer zur doch etwas überraschenden Führung ins Reuther Tor. Die Gäste davon nur kurz beeindruckt, spielten weiterhin eifrig nach vorn und so dauerte es nicht lange, bis sie zu ihrer besten Chance in der 1. Hälfte kamen. Der schwer zu stellende Mittelfeldregiseur der Reuther drang in den Trieber Strafraum und konnte nur, laut Schiedsrichter Ruschke, durch Foulspiel gestoppt werden. Strittig - aber gepfiffen ist eben gepfiffen. Doch wie dann dieser jämmerlich neben das Tor geschossen wurde, naja...Jedenfalls Glück für Trieb und mit dieser Führung ging es in die Pause. Sollte die Glücksgöttin heute wieder auf Seiten der Trieber sein? Nein, diesmal nicht, sie hatte wohl noch was anderes vor. Nach dem Wechsel erhöhte der Gast den Druck, doch die Trieber Abwehr hielt noch stand. Dann der Schock. Keeper Ernst mußte nun doch verletzt vom Platz, die Schmerzen wurden zu groß. Für ihn kam K. Wehrmann in den Kasten, dadurch mußte im Feld kräftig umgestellt werden, was sich im Trieber Spiel negativ auswirkte und gleich für Verwirrung in den eigenen Reihen sorgte. Gleich die erste Aktion brachte den Ausgleich, als ein verunglückter Abstoss beim Reuther Stürmer landete und dieser sofort abzog und unhaltbar einlochte. Nun wollte Reuth mehr und Trieb wäre mit dem Punkt wohl heute zufrieden gewesen. Doch der Gast drückte weiter und so dauerte es nicht lange, bis dieser nach einer schönen Ballstaffette im Mittelfeld zur verdienten 2:1 Führung kam. Das hatte sich angedeutet. Von Trieb kam nun nur noch wenig Entlastung, doch wer weiß, wäre der schöne 20m - Schuss von A. Linse nicht um Zentimeter am Dreiangel vorbei geflogen, hätte das Spiel vielleicht noch einmal eine Wende bekommen. Doch so kam es, wie es kommen mußte, Trieb machte hinten auf und kassierte noch das 1:3. Weitere Gegentore verhinderte K. Wehrmann mit guten Reflexen auf der Linie. Alles in allem ein verdienter Sieg der Gäste, die ihre spielerische Überlegenheit auch mit Toren zum Ausdruck brachten. Trieber Kampfkraft reichte  nicht aus, um diesen Gegner heute zu bezwingen. Trotzdem sieht die Bilanz nach Abschluss der Hinrunde mit 4 Siegen, 2 Remis, 4 Niederlagen und dem Erreichen des Achtelfinales zufriedenstellend aus. (AnLi)

Tore: 1:0 R. Seifert (27.), 1:1 (53.), 1:2 (65.), 1:3 (81.)

Zuschauer: 30             SR: Ruschke (RC)       Gelb: 1/1       Res: 1:3 (Tor: Erler)

Aufstellung: Ernst, S. (Hase, 52.), Müller, Wehrmann, Creutziger (Kühlewein, 72.), Grahmann, Paulus, Paul, Linse, Kunze, Ernst, M., Seifert (Laudel, 78.)

 

TSV Trieb I - FC Werda II  1:2 (0:1)

...verdiente Heimniederlage gegen Tabellenletzten...

Eigentlich kann man sich zu diesem Spiel die Worte sparen. Mit Anti - Fussball, wie es die Trieber an diesem Tag boten, kann man auch gegen das Schlusslicht der Tabelle nicht bestehen. Gegen einen Gast, der keineswegs in Bestbesetzung antrat, fand der TSV einfach keine Mittel, um die Hintermannschaft von Werda permanent in Bedrängnis zu bringen. Diese machten es richtig und spielten in der 1. Hälfte aus einer vielbeinigen Abwehr und starkem Wind im Rücken lange Bälle nach vorn und sorgten so zeitweise für Gefahr im Trieber Strafraum. Und so gelang auch der Führungstreffer für Werda, als der Ball nicht konsequent geklärt werden konnte und der Stürmer unhaltbar für K. Wehrmann zum 0:1 einlochte (25.). Nun war jedem Trieber klar, dass es ganz schwer werden würde,  diesen Rückstand  noch umzubiegen. Und es gibt eben solche Tage, da gelingt einfach nix. Die beste Trieber Chance hatte kurz vor dem Pausenpfiff A. Kunze, der frei vor dem Werdaer Keeper an diesem scheiterte und dieser mit  Super - Reflex den Ausgleich verhinderte. Trotzdem war noch genügend Zeit, das plamable Ergebnis aus Trieber Sicht gerade zu rücken. Nach der Pause, jetzt mit Rückenwind, sollte nochmal Druck auf die keineswegs sattelfeste Hintermannschaft der Gäste ausgeübt werden. Doch am 16er war für Trieb meistens Schluss, zu ungenau wurden die Angriffe vorgetragen und der letzte Pass landete zu oft im Nirgendwo oder man stand sich bei Schussversuchen gegenseitig im Wege. Es war zum verzweifeln und dann kam es so, wie es an solchen Tagen kommen mußte. Bei einen der wenigen Entlastungsangriffe der Werdaer folgte der "Knock out", wieder begünstigt durch lasches Abwehrverhalten, gelang den Gästen das vorentscheidende 2:0 (65.). Nun war Trieb noch mehr gefordert, doch vermochte es nicht, eine passende Antwort darauf zu geben. Ein Bemühen war jeden Trieber Spieler nicht abzusprechen, doch die spielerischen Mittel waren einfach zu begrenzt, um dieses Abwehrbollwerk zu knacken. Und wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu. So gab`s noch einen Pfostenschuss von R. Seifert oder ein Werdaer klärte auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torwart oder A. Kunze, der nach langem Pass von A. Linse über die gesamte Gäste - Abwehr freigespielt, den Ball nicht richtig unter Kontrolle bringen konnte und  somit nur halbherzig abzog. Auch K. Birners Schussversuch scheiterte. Insgesamt viel zu wenig, um an diesem Tag die Punkte auf dem Harzberg zu behalten. R. Seiferts Anschlusstor kurz vor Ultimo war nur noch Ergebnis - Kosmetik. Zu allem Überfluss zog sich unser "Manu Paule" im Zweikampf eine schwere Gesichtsverletzung zu und mußte nach dem Spiel ins Krankenhaus gebracht werden. Gute Besserung Manu!! Wie gesagt, ein Tag zum vergessen...(AnLi)

Tore: 0:1 (25.), 0:2 (65.), 1:2 R. Seifert (89.)

Zuschauer: 40             SR: Mischke (RC)       Gelb: 1/3

Aufstellung: Wehrmann, Müller, Creutziger (Hegel, 46.), Grahmann, Paul (Hager, 75.), Paulus, Linse, Kunze, Kühlewein, Seifert, Hase (Birner, 68.)

 

SG Pfaffengrün I - TSV Trieb I  3:1 (2:1)

...die Leistungssteigerung wurde leider nicht belohnt...

Nach der indiskutablen Leistung der letzten Woche wollte die Mannschaft eine positive Reaktion zeigen und dies gelang ihr trotz der Niederlage definitiv. Das Spiel begann auf dem Ausweichplatz in Thossfell denkbar schlecht. Noch keine Minute war gespielt und schon lag Trieb 0:1 hinten. Ein schneller Pass nach dem Anstoss in die Spitze brachte den Pfaffengrüner Stürmer in Schussposition und beng, lag die Kugel im Trieber Netz. Ein Traumstart, leider nicht für uns. Doch der Gast war nur kurz geschockt und spielte mutig nach vorn. Und fast hätte es schon mit dem Ausgleich geklappt, doch die Direktabnahme von A. Kunze aus 16 m wurde durch einen starken Reflex des Heim - Keepers sensationell zur Ecke geklärt. Schade, das hätte es sein können. Aber wenig später dann doch der Ausgleichstreffer für Trieb, als eine schöne Kombination über M. Böhm und A. Kunze durch den "Vollstrecker vom Dienst", R. Seifert, zum 1:1 führte. Jetzt sollte doch eigentlich Ruhe in den Trieber Reihen einkehren, doch nur nach wenigen Minuten wieder ein schneller Spielzug von Pfaffengrün durchs Mittelfeld mit anschließenden langen Pass in die Spitze. Der Stürmer tanzt sich durch die Abwehrreihen hindurch, vernascht einen nach den anderen und kann dann nur noch durch Foul im Strafraum gestoppt werden - Elfmeter und 2:1 für Pfaffengrün. Nach der Pause verlagerte der TSV das Spiel weitestgehend in die gegnerische Hälfte und erhöhte den Druck auf die Abwehr der Heimelf. Und fast wäre Trieb belohnt wurden, als A. Kunze frei vor dem Tor zum Schuss kam, doch leider nur den Pfosten traf. Schade, doch wer die Chancen vorn nicht nutzt.....der wird hinten halt bestraft. So wurde auch diese alte Fussball - Weisheit heute bestätigt und Pfaffengrün kam, nach Missverständissen in der Abwehr, zum 3:1. Trotzdem muß man der Trieber Elf zugute halten, dass sie bis zum Abpfiff ständig versuchte, eine Verbesserung des Resultats zu erreichen, doch Schüsse von dem unermüdlich rackernden R. Paulus sowie Goalgetter R. Seifert verfehlten ihr Ziel. Auch die Freistöße waren zu harmlos, um das Pfaffengrüner Tor ernsthaft zu gefährten. Somit war die 3. Niederlage in Folge besiegelt. Nun müssen vor dem letzten Punktspiel in diesem Jahr nochmals alle Kräfte gebündelt werden, um einen möglichst positiven Jahresabschluss vor der Winterpause zu erreichen. Schwer genug wird dies allemal, doch der TSV hat  auch in dieser Saison mehrmals bewiesen, zu was er in der Lage sein kann. Also - Auf geht`s, TSV..!! (AnLi)

Tore: 1:0 (1.), 1:1 R. Seifert (31.), 2:1 (33./FE), 3:1 (65.)

Zuschauer: 40             SR: Manthe (Lengenfeld)       Gelb: 3/1       Res.: 5:1 (Tor: Hager)

Aufstellung: Weber, Müller, Hase, Wehrmann, Grahmann, Paulus, Linse, Kunze, Ernst, M., Seifert, Böhm (Hegel, 73.)

 

TSV Trieb I - SC Syrau I  0:7 (0:5)                        (Achtelfinale)

...im Achtelfinale chancenlos ausgeschieden...

Bei stürmischen Wind begann der Kreisligist aus Syrau wie die Feuerwehr. Technisch stark, einstudierte Laufwege und aggressives Zweikampfverhalten der Gäste liesen den TSV nur staunen, dieser wiederum setzte seine Kampfkraft entgegen. Doch schnell war klar, dass heute gegen diesen Gegner nichts zu holen war. Auf jeder Postion stärker besetzt, rollte von Beginn an Angriff auf Angriff auf das Trieber Gehäuse und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Tore fielen. Schnell lag man bereits nach 24 Minuten mit 0:3 hinten. Ärgerlich, dass die ersten beiden Gegentreffer aus Eigentoren nach missglückten Abwehrversuchen resultierten. Nun mußte man um den TSV bangen, ein Debakel deutete sich an. Und Syrau machte weiter Druck aus allen Reihen und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Der Gastgeber hatte Glück, dass es "nur" mit 0:5 in die Pause ging. Die zweite Hälfte begann so, wie die erste endete. Syrau machte, jetzt gegen den Wind, weiterhin das Spiel und versuchte mit schönen Kombinationen zum Torerfolg zu kommen. Trieb fiel es nun mit Rückenwind etwas leichter, sich aus der Umklammerung zu befreien und konnte nun selbst ein paar Akzente im Offensivbereich setzen, die aber leider nicht zum Torerfolg führten. So markierten die Gäste noch 2 Treffer und kamen so zu einem  klar verdienten Viertelfinaleinzug. Zu deutlich wurde der Zwei-Klassenunterschied zwischen einer Spitzenmannschaft der Kreisliga und eines Mittelfeldteams der 2. Kreisklasse sichtbar. Trotzdem kann man mit dem Erreichen des Achtelfinales im Vogtlandpokal im Trieber Lager zufrieden sein. (AnLi)

Tore: 0:1 Paulus (8./ET), 0:2 Paul (15./ET), 0:3 Hempel (24.), 0:4 Kögler (35.), 0:5/0:6 Rumpf (42./56.), 0:7 Illing (66.)

Zuschauer: 50             SR: Ernst (Trieb)       Gelb: 1/1

Aufstellung: Bauer (Hegel, 46.), Müller, Wehrmann, Paulus, Creutziger (Böhm, 70.), Ernst, M., Paul, Linse, Seifert, Kunze, Ernst, S.

 

TSV Trieb I - SG Limbach I  2:3 (0:3) 

Nach verschlafener 1. Halbzeit knapp am Punktgewinn vorbei...

Das erste Punktspiel 2011 begann bei super Wetter mit einer scheinbar verlängerten Winterpause des TSV. Der Gast begann wie die Feuerwehr und Trieb war oft nur zweiter Sieger. Schnell spielte Limbach die Bälle in die Spitze, war einfach spritziger und zielstrebiger. Die Heimelf gewährte den Gästen fast anständig, ihr Kombinationsspiel aufzuziehen und zu Torchancen zu kommen. Und so gelangen ihnen folgerichtig schnell zwei Treffer, begünstigt durch Unachtsamkeiten und Missverständnissen im Deckungsverhalten des TSV. Diese begannen erst jetzt langsam aufzuwachen und versuchten nun, mutiger nach vorn zu spielen. Fast hätte es mit dem Anschlusstreffer geklappt, doch der Kopfball von M. Ernst ging über das Tor. Doch mitten in der kleinen Druchphase der Trieber folgte nach einem klasse Pass aus dem Limbacher Mittelfeld in die Spitze das 0:3. K. Bauer im Trieber Kasten war machtlos. Trotzdem suchte Trieb sein heil in der Offensive und hatte Pech, dass kurz vor der Pause ein Ball von der Limbacher Abwehr noch von der Linie gekratzt wurde. Die Ansprache in der Pause von Trainer Heiko März rüttelte die Heimelf nochmal wach und nun bestimmte Trieb die Szenerie. Schon in der 47. Minute legte St. Ernst schön mit der Brust für M. Böhm auf und der fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel unhaltbar ins Dreiangel. Und als dann St. Ernst aus Nahdistanz gar zum 2:3 verkürzte, schien die Begegnung nach gut einer Stunde zu kippen. Von der Überlegenheit der Limbacher in der 1. Hälfte war nix mehr zu sehen, vereinzelte Schüsse aufs Trieber Tor waren eine sichere Beute von K. Bauer. Der Druck der Trieber nahm zu, leider auch die Hektik auf beiden Seiten. Limbach wackelte. Der TSV hatte Chancen. Erst lief R. Seifert nach Kopfballverlängerung von A. Linse frei auf das Gästetor zu, scheiterte jedoch knapp. Kurze Zeit später eine schöne Kombination mit M. Ernst, der auf R. Seifert spielt, dieser aber wieder knapp scheiterte. Kopf hoch, Renè-die nächsten Dinger machste wieder rein. Auch eine schön getretene Eckballserie von A. Kunze führte nicht zum Erfolg. Und so lief die Zeit für Limbach, negativer Höhepunkt war die Rote Karte für einen Limbacher Verteidiger in der Schlussphase. Dann passierte nicht mehr viel und die Gäste zitterten ihren Sieg nach Hause. Trieb muss sich fragen, warum in der 1. Halbzeit überhaupt nix ging und man da schon die Punkte verspielte? Doch was die gesamte Mannschaft dann nach eigentlich aussichtslosem Rückstand leistete, verdient großen Respekt. Jeder kämpfte bis an seine Grenzen für den anderen und genau so soll`s sein. Und eben mit dieser Einstellung werden wir auch wieder positive Ergebnisse erreichen. (AnLi)

Tore: 0:1 (12.), 0:2 (21.), 0:3 (39.), 1:3 M. Böhm (47.), 2:3 St. Ernst (61.)

Zuschauer: 40             SR: Bernhard (Bergen)       Gelb: 1/1  Rot: 0/1         Res.: 1:1 (Tor: Paul)

Aufstellung: Bauer, Müller, Wehrmann, Hegel, Paulus, Böhm (Paul, 60.), Kunze, Ernst, M., Linse, Seifert, Ernst, St. 

 

Spvgg. Heinsdorf II - TSV Trieb I  1:2 (1:0)

Verdienter Auswärtsdreier beim Lieblingsgegner...

Es bleibt dabei, die Spvgg. ist der Lieblingsgegner des TSV Trieb. Seit 8(!) Spielen ist nun die Harzbergtruppe gegen die sympatischen Hauptmannsgrüner ungeschlagen, das war bereits der 7.(!) Sieg in den letzten vier Jahren. Genug Statistik, nun zum Spiel. Sonne satt über dem Hauptmannsgrüner Sportplatz, beste Bedingungen für ein Fussballspiel im Frühjahr und los ging`s. Der TSV hatte sich viel vorgenommen und versuchte sofort, das Spiel an sich zu reißen, doch die Bälle in die Spitze erreichten nicht ihr Ziel. Trieb war weiterhin um einen Spielaufbau bemüht, der Gastgeber versuchte mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken und somit für Gefahr zu sorgen. Doch die Heinsdorfer Angreifer waren bei der Trieber Abwehr mit dem umsichtigen Libero L. Müller gut aufgehoben. Der Gast bestimmte weiter das Spiel, eine schöne Körperfinte von St. Ernst brachte den hinter ihm startenden J. Burisch in gute Position, die Möglichkeit konnte aber gerade noch von der Heinsdorfer Abwehr bereinigt werden. Auch eine Direktabnahme von M. Ernst strich knapp übers Tor. Dann der Schreck. Bei einem Zweikampf in der Luft zwischen dem Heinsdorfer Keeper und unseren M. Böhm bleiben beide verletzt am Boden liegen, der Torhüter konnte weiter spielen aber unser Mann mußte raus. Für ihn kam "Oldie" K. Birner, der sich gut ins Spiel einfügte und seine Sache gut machte. Danach noch eine gute Chance für Trieb, als St. Ernst den Ball im Strafraum eroberte und aus spitzem Winkel aufs gegnerische Tor zulief, doch anstatt zu schießen, noch einmal ablegte, doch ein Heinsdorfer Verteidiger konnte im letzten Moment klären. Kurz vor der Pause dann wohl die beste Chance für den TSV, um in Führung zu gehen. Ein hoher Ball von A. Linse in den Strafraum der Spvgg. erreichte wenige Meter vorm Tor die beiden Trieber J. Burisch und M. Ernst, doch im "Gestochere" mit der  vielbeingen Abwehr gelingt es keinen, den Ball über die Linie zu drücken. Während wohl alle Trieber der vertanen Chance nachtrauerten, flog ein weiter Ball aus der Heinsdorfer Hälfte heraus in die Spitze, unser  sonst souveräne C. Hase kommt nicht an den hohen Ball, sein Gegenspieler leitet diesen direkt ins Zentrum weiter und dort schließt der einlaufende Stürmer direkt ab, keine Chance für K. Bauer im Trieber Kasten. Klassisch ausgekontert, der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Mit viel Wut im Bauch kam Trieb aus der Kabine und gleich die erste Möglichkeit brachte den Ausgleich. R. Seifert zog von der Strafraumlinie ab und "bing"- 1:1. Jetzt wollte Trieb mehr und drängte auf den Sieg.  Angetrieben von R. Paulus und K. Wehrmann schon aus der Abwehr heraus, rollte Angriff auf Angriff aufs Gastgebertor. Heinsdorf nun nur noch gelegentlich in der Spitze aktiv, jedoch ohne Gefahr für K. Bauer, auch weil die gesamte Hintermannschaft heute einen guten Job verrichtete. Dann die 62. Minute, M. Ernst läuft auf die  gegnerische Abwehr zu und kann sich mit etwas Glück im "1 gegen 1" durchsetzen, steht dann allein vorm Tor und schiebt überlegt ins Eck zum 2:1 ein. Trieb spielte nun sein Pensum herunter, doch mußte kurz vor Schluss nochmal gewaltig zittern, als ein Freistoss von der  Strafraumlinie knapp den Gästekasten verfehlte. Dann war Schluss und Trieb konnte endlich wieder einen Sieg bejubeln. (AnLi)

Tore: 1:0 (44.), 1:1 R. Seifert (48.), 1:2 M. Ernst (62.)

Zuschauer: 60             SR: Böhm (Schneidenbach)       Gelb: 2/0

Aufstellung: Bauer, Müller, Paulus, Wehrmann, Hase, Böhm (Birner, 32., Creutziger, 78.), Burisch, Ernst, M., Seifert, Linse, Ernst, St.

 

SV Bergen II - TSV Trieb I  3:0 (2:0)

Bergen setzt Siegeszug auch gegen Trieb fort!

Gleich zu Spielbeginn konnten sich die Hausherren durch geistige Frische und spielerische Fertigkeit ein optisches Übergewicht erarbeiten. Aufgrund der letzteren Erfolge der Gastgeber spielten die Blau - Weißen mit breiter Brust auf, was auch ein Resultat der soliden Abwehrleistung unter Führung Kropfs und der eingespielten Spielweise war. Die Trieber Anhängerschar wartete vergebens auf eine gefährliche Situation vor dem Bergener Gehäuse. Stattdessen dauerte es nur lediglich 11 Minuten, ehe Manjock nach mehreren Unentschlossenheiten der Trieber Hintermannschaft aus dem Getümmel heraus zum 1:0 einschob. Es folgten weitere Angriffe der Heimmannschaft, die aber nichts Zählbares einbrachten. Als dann wieder durch einen Trieber Ballverlust sich ein Bergener Spieler auf der linken Außenbahn gekonnt durchsetzte und zielgenau auf den einlaufenden R. Zehe spielte, brauchte dieser nur noch den Schlappen hinzuhalten und hämmerte das Leder in der 34. Minute unhaltbar unterhalb der Latte zum 2:0 ein. Zum Pausentee war die Führung 100% verdient, weil Bergen einfach eine Klasse besser war und Trieb harmlos aufspielte. Zu Beginn der 2. HZ schien die Pausenpredigt des Trieber Trainers März an seine Mannen gefruchtet zu haben. Die Trieber bauten Druck in der Bergener Spielhälfte auf, ohne jedoch gefährlich zu werden. Etwas überraschend konnte dann die Heimelf durch einen Konter über den eingewechselten Strauch vorgetragen, auf 3:0 erhöhen und damit jegliche Trieber Träume auf ein Unentschieden begraben. Trieb gab sich nicht auf und versuchte, noch den Ehrentreffer zu erringen, jedoch die Bergener Konter wirkten wesentlich gefährlicher. Als Resumè kann gesagt werden, dass an diesem Tag die Turbine in allen Bereichen federführend war und für die Trieber gilt: abhaken und das nächste Mal einfach wieder besser machen. (DaEr)

Tore: 1:0 Manjock (11.), 2:0 Zehe (34.), 3:0 Strauch (61.)

Zuschauer: 90             SR: Zimmerling (Treuen)       Gelb: 1/1

Aufstellung: Bauer, Müller, Wehrmann, Hegel, Hase (Creutziger, 71.), Ernst, M., Paulus (Paul, 46.), Kunze, Seifert, Linse, Burisch (Liesche, 78.)

 

TSV Trieb I - BSV Irfersgrün II  4:1 (3:0)

Trieb meldet sich durch eine starke erste Halbzeit zurück.

Erster Aufreger in der 2. Minute, als Paulus mit dem schwachen Linken von 16 m abzieht, aber den Torwart nicht unter Bedrängnis bringen kann. Dann Freude bei der Trieber Anhängerschar - Paul spielt akrobatisch den einlaufenden Seifert an, der unter Bedrängnis den Ball behauptet und ins linke Eck einschiebt. Darauf Trieb weiter drückend, als Liesche aus dem Strafraumgetümmel den Ball nur dem Torwart in die Arme spielen kann (17.). In der 20. wieder Aufschrei auf der Trieber Bank, als Seifert das Duell mit dem herauslaufenden Keeper gewinnt und aus 25 m wieder ins linke Eck trifft. Und wie es so schön heißt: Alle guten Dinge sind drei, nähmlich nur 4 Minuten später, wo Kunze einen abgewehrten Ball im Irfersgrüner Gehäuse unterbringt. Die Gäste werden lediglich in der 28. durch einen Weitschuss gefährlich, sonst bleiben die Stürmer der Irfersgrüner in den Trieber Abwehrreihen gut aufgehoben. Dann lediglich nochmal Aufregung, als Koether einen Strafstoss zum 4:0 nicht nutzen kann und knapp am Gehäuse vorbei ballert. Nach der Pause, bereits nach 20 Sekunden konnte Günther die Unordnung im Trieber Strafraum nutzen und unhaltbar für Bauer ins Eck einschieben. In der Folgezeit schwimmen die Hausherren, weil Irfersgrün drückt und sich gute Chancen erarbeitet. Es gelingt ihnen aber nicht, den Anschlusstreffer herzustellen. Bis zur 82. Minute sinkt das Spielniveau, als  plötzlich Linse einen überragenden Pass auf den eingewechselten Schwabe spielt, der den Ball dann nicht richtig kontrollieren kann und freistehend aus 7 m am Tor verzieht. Als sich alle schon mit dem 3:1 begnügten, tänzelte Seifert die Irfersgrüner wie Slalomstangen aus und schießt, bereits schon in der Nachspielzeit,  zum 4:1 Endstand ein. (DaEr)

Tore: 1:0, 2:0 Seifert (14./20.), 3:0 Kunze (24.), 3:1 Günther (26.), 4:1 Seifert (90.)

Zuschauer: 30             SR: Künzel (Bergen)       Gelb: 1/1

Aufstellung: Bauer, Müller, Ernst, M., Paulus, Hegel, Paul, Linse, Koether (Schwabe, 64.), Kunze,  Seifert, Liesche (Hager, 64.)

 

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